Weltreise

Familientage und Regenzeit in Namibia

17.12.2020 – 25.01.2021

Ein besseres, schöneres, freieres und, speziell, ein gesundes neues Jahr!

Hier im Oppi Koppi fühlen wir uns schon fast wie zu Hause und die Abende mit Marianne, Vital und anderen Gästen ziehen sich in die Länge … und wir dürfen nochmals mit Vital auf die Quad-Sundowner-Tour. Da ich die Kamera dabeihabe, darf ich zuvorderst fahren. So merkt Vital, dass es bei den hinteren Fahrern ganz schön staubt … Leider sichten wir dieses Mal keine Tiere, nur hie und da einen weissen Schädel einer Kuhantilope oder eines anderen Hornträgers – eines der abgewinkelten Hornpaare eines Wildebeest begleitet uns seitdem als weiterer «blinder Passagier» .

Auch solche gemütlichen und schönen Zeiten haben mal ein Ende – in einer Woche erwarten wir Martin mit Familie und sind (noch) zuversichtlich, dass es klappen wird …

Auf dem Weg nach Windhoek nehmen wir einen kleinen Umweg in Kauf. Wie wir von Bekannten erfahren haben, kann man auf einer Gamefarm Giraffenfleisch kaufen – gerne möchten wir uns und der Familie diesen speziellen Genuss ermöglichen. Denn wie uns versichert wurde, soll es, richtige Zubereitung vorausgesetzt, zart und schmackhaft sein. Auch als geräucherte Spezialität ist es hier erhältlich und so wandern 2,5 kg Giraffenfilet sowie ein Stück Geräuchertes vom Tiefkühlfach der Farm in unsere Tiefkühlbox … wir sind mal gespannt …

Bis jetzt haben wir immer wieder gemerkt, dass die Regenzeit einsetzt – auch in diesen Tagen sehen wir dunkle Wolken am Himmel, es blitzt und donnert rings um uns herum und Regenvorhänge versperren die Sicht in die Weite. Lustigerweise regnet es wieder einmal überall, nur da, wo wir gerade sind, fallen nur wenige Tropfen …

Schön ist es auf dem kleinen Camping der Ovita Farm mit Blick auf den von vier Hippos bewohnten Dam (Stausee), welcher auch von den Impalas, Warzenschweinen, Springböcken, Vöglen (darunter auch Löffler, welche wir noch nie gesehen haben) und einem einzelnen Gnu aufgesucht wird. Einziger Wehmutstropfen sind die vielen äusserst lästigen Ameisen, welche uns an den Füssen und Beinen schmerzhaft zwicken und zeitweise regelrecht zum Tanzen bringen …

Wir steuern ein weiteres «Fastzuhause» an – Elisenheim. Armin hat vor einigen Tagen bemerkt, dass der Öldrucksensor seinen Dienst nicht mehr richtig verrichtet und Elisenheim liegt günstig, um am Dienstag den telefonisch vereinbarten Termin beim Namib Truck Center wahrzunehmen. Und wenn wir schon dort sind, erhält MANni neben einem neuen Sensor gleich noch neues Motorenöl und neue Öl-, Diesel- und Luftfilter – von Letzteren gar zwei, denn hier in Namibia wird wegen dem vielen Staub immer doppelt gefiltert …

Am Dienstagabend, wir schreiben den 22.Dezember, steuern wir, auch zum x-ten Mal, den Urban Camp in Windhoek an. Bis jetzt haben wir noch keine Absage von Martin erhalten, sind jedoch angesichts der Nachrichten aus Europa immer noch nicht ganz sicher, ob sie wirklich kommen oder doch noch im letzten Moment einen Rückzieher machen …

Die Einkaufsliste ist gemacht, MANni technisch wieder in Ordnung, sein Inneres geputzt, das Mietauto reserviert, die Unterkünfte für die nächsten beiden Wochen gebucht … nun fehlt nur noch der Besuch! Und ob der auch wirklich am Nachmittag des Heiligabends ins Flugzeug steigt? Ich hoffe es und wünsche es mir ganz fest … und freue mich ungemein, wenigstens und hoffentlich einen Teil der Familie, wenn auch nur für zwei Wochen, hier zu haben !

24. Dezember: immer noch keine Absage und so fahren wir zum Super Spar der Maerua Mall, um den anstehenden Grosseinkauf zu erledigen. Wo soll ich das nur alles unterbringen – zwei Einkaufswagen voller Lebensmittel, Getränke und Sonstigem? Aber wie es so ist – schlussendlich hat alles einen Platz gefunden und sei es nur in einer Einkaufstasche, welche unter dem Tisch festgemacht ist …

Zurück auf dem Urban Camp beginnt der Countdown, in wenigen Stunden werden wir unsere Enkel und deren Eltern endlich in die Arme schliessen können – sie kommen wirklich, sie sind unterwegs !!!

25. Dezember: voller Vorfreude sind wir schon früh auf dem Weg zum Flughafen. In der Ferne sehe ich das Flugzeug im Anflug und schon kurz nach der Landung stehen wir, brav mit Maske ausgestattet und ich zusätzlich mit einer paillettenbestückten Weihnachtsmannmütze auf dem Kopf, an der Absperrung im Ankunftsbereich. Dort stehen wir auch noch nach zwei Stunden und beginnen hinter und unter den doch eher ungewohnten Accessoires zu schwitzen … bis endlich die sehnlichst Erwarteten, müde, gespannt auf das Kommende und zum Teil auch etwas gereizt, hinter der Schiebetüre auftauchen … Hallo ihr Lieben, sooooo schön, euch hier zu haben – ein schöneres Weihnachtsgeschenk gibt es kaum !

Schnell sind die Taschen und Koffer von allen, welche bei Vincent ein Auto gemietet haben, im Minibus verstaut und auch wir holen MANni vom Parkplatz und fahren zurück in Richtung Stadt. Ganz so schnell geht es dann aber nicht mehr weiter, denn zum Vertrag, dem Auto sowie zu dessen Bedienung muss doch einiges geklärt und erklärt werden, vieles ist zu beachten, einiges schriftlich zu erledigen, bevor man glücklicher, wenn auch nur vorübergehender, «Besitzer» eines Allradautos mit zwei Dachzelten und einer kompletter Campingausrüstung ist … auch die bestellten und mitgebrachten Leckereien und andere Sachen wechseln von der Reisetasche zu MANni und müssen dort im Kühlschrank oder sonstwo provisorisch verstaut werden … so vollgepackt war er noch nie !

Heute steht nur eine kurze Fahrt bevor – wir haben das River Camp auf der Farm Teufelsbach reserviert und freuen uns schon darauf, mit der Familie sowie Irmela und Bruno zur Feier des Tages – es ist ja immerhin der erste Weihnachtstag – ein frisch importiertes Fondue zu geniessen … na ja, fast alle freuen sich darauf – es hat auch Karnivoren in der Familie, welche sich bei sommerlichen Temperaturen nicht vorstellen können, Käsefondue zu essen oder welche es schlichtweg nicht gerne haben, da noch klein … und so wird nicht nur Käse geschmolzen, sondern auch Fleisch und Wurst auf dem Grill zubereitet … auf jeden Fall sind schlussendlich alle zufrieden und satt und sinken müde in die Federn … bei Joel und Elina haben sicher auch das nachmittägliche und anstrengende Sandschaufeln im Trockenfluss und die aussergewöhnliche Bescherung unter dem «Weihnachtbaum», allgemein die fremde Umgebung und das ungewohnte Klima dazu beigetragen !

Unser erstes grosses Ziel ist der Etosha Nationalpark und da sich dieser nicht eben um die Ecke befindet, haben wir die Route in einzelne Etappen aufgeteilt, damit wir mit den Kindern nicht den ganzen Tag im Auto sitzen müssen. Eine Übernachtung ist auf dem Weg eingeplant, bevor wir nochmals kurz vor dem Gate auf der Eldorado Guestfarm eine Nacht verbringen werden. Schon kurz nach dem Mittag sind wir an unserem heutigen Etappenziel, der Otjiwa Lodge, angelangt und zur grossen Freude der Kinder hat es hier einen Pool. Und so hüpfen die beiden, untergehsicher mit Schwimmwesten ausgestattet, schon bald ins kühle Nass, wo sie so lange bleiben, bis ihre Lippen fast blau sind und sie von den Eltern schlotternd herausgefischt werden müssen …

Der Campingplatz im Busch bietet schöne Fotomotive und Martin entdeckt auf seiner «Pirschrunde» schon bald einen Champion im Tarnen – ein Insekt, welches sich von der Rinde eines Baums kaum unterscheiden lässt … auch Joel entdeckt etwas Spezielles – er findet ein Oryxhorn und ist ganz stolz auf seine Trophäe , welche dann auch gut verpackt mit nach Hause kommen soll …

Wir haben nicht ohne Grund kurz vor Otjiwarongo übernachtet – im Ort befindet sich die Crocodile Ranch, wo Krokodile für die Leder- und Fleischproduktion gezüchtet werden. Die Führung und die Erklärungen des Guides, welcher momentan sicher froh um jeden Besucher ist, sind sehr interessant und zum Schluss dürfen diejenigen, welche sich getrauen, ein einjähriges Krokodil streicheln oder gar halten. Elina ist das nicht geheuer, Joel nimmt jedoch seinen ganzen Mut zusammen und streichelt eines diese Urviecher mit Hilfe seiner Mutter – super gemacht, kleiner Mann!

Auch an diesem Nachmittag können wir uns in einen Pool stürzen – der auf der Eldorado Guestfarm hat eine deutlich angenehmere Temperatur und so müssen heute keine schlotternden Kinder herausgefischt werden … Wir haben schon die abendliche Fütterungstour der Geparde, Hyänen, Leoparden, Löwen usw. mitgemacht und bereiten in der Zeit, wo die Familie mitfährt, das Abendessen vor. Auch an diesem Abend fallen alle nach den vielen neuen Eindrücken und der Fahrt müde ins Bett …

Unser Letzte Besuch in der Etosha Anfangs November hat uns sensationelle Tierbegegnungen beschert – wird es in den nächsten drei Tagen ebenso sein? Für den Besucher des Nationalparks leider, für die Tiere zum Glück, hat es in der Gegend schon genügend geregnet und so sind die Wasserstellen, welche angefahren werden können, grösstenteils verwaist – die Tiere finden genügend Wasser und auch Futter an für uns nicht zugänglichen Stellen. Abgesehen vom ersten Tag, an dem wir eine kleine Herde Elefanten, vier black Rhinos (von welchen das letzte kurz vor dem Verlassen des Parks wie eine nicht aufzuhaltende Dampfwalze keine hundert Meter vor dem Auto über die Strasse rennt – nicht auszudenken, was geschehen wäre, wenn er uns gerammt hätte …), drei Löwen und viele Zebras, Gnus, Springböcke, Giraffen, Impalas und Vögel sehen, sind die beiden anderen tierbeobachtungstechnisch nicht eben ergiebig.

Die Regenzeit hat definitiv begonnen und uns nun auch eingeholt – am zweiten Abend im Eldorado müssen wir das Abendessen im Stehen unter dem schützenden «Dach» der aufgeklappten Dachzelte beenden und im Olifantsrus Camp flüchten wir am Nachmittag vor dem auf uns niederprasselnden Gewitterregen unter das fast nicht wasserdurchlässige Sonnensegel der Campsite, was die Kinder aber nur vorübergehend davon abhalten kann, mit Hingabe mit den in der Nähe entdeckten Backsteinen «Häuser» zu bauen, wieder einzureissen, sie neu aufzuschichten, nur um ihnen wieder einen Stoss zu versetzen … plötzlich kommen sie ganz aufgeregt angerannt und zeigen uns einen kleinen Skorpion, welchen sie unter einem der Steine entdeckt haben! Es soll ja viele Skorpione in Afrika geben, dieser hier ist jedoch der erste, den wir in all den Monaten sehen … und es bleibt auch nicht der letzte.

Das neue Jahr steht vor der Tür und dieses werden wir bei Marianne und Vital im Oppi Koppi in Kamanjab begrüssen, zusammen mit Chris und Detlef sowie einigen anderen Reisenden, Touristen und Besuchern, denn es werden ca. 50 Personen erwartet … zum Glück hat uns Marianne den einzigen Tisch, der etwas abseits steht, reserviert und natürlich dürfen sich auch Chris und Detlef zu uns gesellen. Martin, Sabrina und die Kinder verziehen sich schon relativ früh ins Bett, wir vier halten aber durch und können so mit den restlichen verbliebenen Gästen auf ein hoffentlich besseres und normaleres 2021 anstossen … cheers and a Happy New Year!

Hier im Oppi Koppi sind zwei Übernachtungen eingeplant und so haben wir genügend Zeit um auszuruhen, die vielen Eindrücke etwas zu verarbeiten, Wäsche zu waschen, den Pool unsicher zu machen und uns im Restaurant verwöhnen zu lassen … und, zur grössten Freude von Joel, mit dem Quad durch den Busch zu fahren ! Schon lange hat er angemeldet, mit mir fahren zu wollen und so sitzt er fröhlich vor mir auf dem Bike, schaut aufmerksam in die Gegend und quaselt mir die Ohren voll – für ihn ist das definitiv eines der absoluten Highlights dieser Ferien – nur das mit uns im MANni mitfahren kann damit konkurieren – und natürlich seine gefundene Trophäe!

Trotz der langen Nacht starten wir gegen Mittag gut ausgeschlafen in Richtung Namib Wüste und Küste. Und wieder entdecken die Kinder – Skorpione! Den ersten sehen sie im Ausguss, wo ich kurz zuvor das Geschirr abgewaschen habe ! Der zweite kommt unter der Schutzplane des einen Dachzelts, welches über Nacht auf der Mauer des Sitzplatzes gelegen hat, zum Vorschein. Wie wir später erfahren, ist der erste, helle Skorpion harmlos, der zweite jedoch, der schwarze, gefährlich! Zu erkennen an der Grösse der Scheren und des gerollten Schwanzes, an dessen Ende der (Gift-) Stachel sitzt. Wieder was dazu gelernt …

Heute haben wir einen besonderen Platz für die Nacht vorgesehen – unser «Rhino Wildcamp» in der Nähe der Skeletton Coast. Auf der Fahrt über den Grootberg Pass und Palmwag sehen wir auch dieses Mal Giraffen, Elefanten jedoch leider keine. Dass aber Spitzmaulnashörner erst vor Kurzem die kleine Oase in der Wüste besucht haben, ist offensichtlich – frische Spuren und frischer Kot zeugen davon. Und so sehr wir hoffen, dass wir sie in der Nacht wenigstens zu hören bekommen, den Gefallen machen sie uns nicht … trotzdem (oder genau deswegen?) verbringen wir einen wunderschönen, ruhigen Abend am Lagerfeuer und eine ruhige Nacht – endlich einmal mit Sternenfunkeln, denn zur Abwechslung haben sich die Wolken verzogen.

Der nächste Tag beginnt sonnig und angenehm warm – was sich schon bald ändert. Auf dem Weg zur Küste wird die Nebeldecke immer tiefer und schon bald fängt es an zu nieseln. So macht es keinen Spass, die Dachzelte aufzuklappen, auch wenn das mittlerweile ziemlich routiniert vor sich geht . Und so kommt es, dass wir heute von unserem Reiseplan abweichen und direkt nach Swakopmund durchfahren. Unterwegs machen wir jeweils einen kurzen Halt beim vor sich hin rostenden Goldförderband mitten in der Wüste, beim Schiffswrack, welches eigentlich nur noch wegen seinem noch nicht durchgerosteten Motorblocks ausfindig zu machen ist und bei einer Lagune. Auch an das eigentlich vorgesehenen Wildcamp am Strand fahren wir und machen dort einen kleinen Spaziergang, sind uns jedoch schon vorher einig, dass es hier viel zu windig und ungemütlich ist, um in einem Zelt zu übernachten …

Das Alte Brücke Resort ist noch nie billig gewesen, was jedoch nun, in der Hauptsaison, für einen Campingplatz verlangt wird, ist einfach unverschämt. Ausserdem sollen wir, entgegen der telefonischen Reservation von einem grossen Platz, wo beide Fahrzeuge hinpassen, nun doch deren zwei nehmen müssen … so kommt es, dass wir nicht nur die Buchung für die Campsite rückgängig machen, sondern auch die für den Tisch im Freien beim Old Steamer, dem vorzüglichen Restaurant hier. Eigentlich wollten wir ja drinnen reservieren, aber da hat es leider keinen Platz mehr frei …

Schon nach wenigen Minuten fahren wir bei der Rezeption des benachbarten Campings vor, wo wir ganz erstaunt – auf Detlef treffen! Auch er und Chris sind hier, sowie Frank und Angela mit ihrem KAT und Irene und Dieter auch – wieder einmal ein Treffen der Grossen ! Leider verlangt auch das Tiger Reef während der Feiertage völlig überteuerte Preise, aber wir beissen in den sauren Apfel, denn viele Alternativen haben wir nicht und für die Kinder bietet die Anlage viel Platz zum Herumrennen und sich bewegen …

Das Strandrestaurant gleich um die Ecke ist gut besucht und wir erhalten auch hier nur noch einen Tisch im windigen Freien – obwohl, im Freien sind hier eigentlich alle Tische, sind diejenigen an der Meerseite lediglich überdacht und mit einer Glasscheibe gegen den Wind geschützt … heute definitiv ein nicht zu unterschätzender Luxus, denn schon bald sitzen wir alle etwas unterkühlt unter den uns leidlich vor dem beginnenden Regen schützenden Sonnenschirmen – zum Glück wird, noch bevor das Essen kommt, ein «geschützter» Tisch frei, den wir dank der schnellen Reaktion von Armin sofort entern und so wenigstens weitgehend wind- und regenfrei, jedoch trotzdem leicht frierend, die Köstlichkeiten vor uns geniessen. Nicht auszudenken, wie ungemütlich es draussen vor dem Old Steamer geworden wäre …

Obwohl es heute Sonntag ist, möchten wir einen Spaziergang in die Stadt machen. Vielleicht haben wir ja Glück und Sabrina und die Kinder können noch ein Souvenir kaufen …? Was ist jedoch das??? Kurz bevor wir losmarschieren bemerke ich, dass der Boden bei unserer Toilette im MANni nass ist und jedes Mal, wenn man darauf tritt, Wasser aus den Fugen des Laminats kommt … sch…, irgendeine Leitung scheint undicht zu sein ! Und so marschieren Sabrina, Martin, Joel, Elina und ich ohne Armin los – er versucht in der Zeit, in Ruhe das Leck zu finden und hoffentlich auch zu reparieren … was er dann auch wirklich schafft, während wir den Snake Park besuchen, die Kolonialhäuser bewundern, Schaufenster anschauen, Souvenirs einkaufen, die Kinder sich ein geschnitztes Tier aussuchen dürfen, ein Eis essen … später dürfen die Kinder noch ihre überschüssige Energie auf der Hüpfburg beim Restaurant heraushüpfen und sind ganz traurig, als damit Schluss ist …

Wie sich beim Leck herausstellt, ist ein Ventil der Wasserzuleitung zum WC undicht und, Ersatz sei Dank, schnell ausgewechselt. Nur der Ausbau und Wiedereinbau brauchen Zeit und das Trocknen des Zwischenbodens ebenfalls – den ganzen Nachmittag und Abend läuft bei uns die Heizung und unsere mobile Wohnung könnte glatt als Sauna durchgehen …

Das Klima in Swakopmund ist heute zur Abwechslung angenehm und es verspricht, ein trockener und warmer Abend zu werden – ausserdem ist es draussen deutlich angenehmer als bei uns drinnen . Somit ist schnell entschieden, dass heute ein gemütlicher Grillabend ansteht …

Swakopmund mit Kindern und keine Sandburgen bauen – das geht gar nicht! Auf halbem Weg nach Walvis Bay machen wir an den Dünen Halt, die Schaufel wird ausgepackt und los kann es gehen ! Eine halbe Stunde und vier Sandburgen später wird die Schaufel eingepackt (nicht eben zur Freude der Kinder, welche noch lange Lust gehabt hätten, im warmen Sand zu buddeln) und wir brechen auf in Richtung Donkerhuk West und Bosua Pass. Der Küstenstreifen hat in dieser Regenzeit noch nicht viel Wasser erhalten. Je näher wir der Randstufe zum Hochland kommen, desto häufiger ist die ansonsten gute Piste von Bächen überspült und beschädigt worden und ein Hauch von Grün lässt die Landschaft in einem uns fremden Licht erscheinen. In Donkerhuk West angekommen werden wir von Christian herzlich begrüsst – ebenso herzlich und erfreut ist auch Chaka, ein halbzahmes Bergzebra, denn er wird von Sabrina mit Karotten gefüttert und erhält von ihr und auch von mir einige Streicheleinheiten. Elina, auf dem Schoss der Mutter sitzend, traut der Sache oder dem Zebra nicht ganz … Joel, auf dem Schoss von Martin und so am Steuer sitzend, traut sich was ganz anderes und steuert den Toyota souverän und sicher über die schmale Piste bis zum Duikers Den Camp ! Bravo, gut gemacht! (Elina darf am nächsten Morgen den Toyota fast alleine wieder zum Farmhaus steuern und getraut sich dann auch Chaka, mit einem Zaun zwischen sich und dem afrikanischen Wildpferd, zu streicheln – super !)

Der Bosua Pass ist einer der steilsten Pässe in Namibia – als wir diesen vor wenigen Wochen von oben nach unten bezwungen haben, hatten wir jedoch nicht diesen Eindruck. Etwas anders sehen wir das heute – die Piste ist steil, an einigen Stellen sogar sehr steil und in Folge der Regenfälle auch stellenweise ausgewaschen, so dass wir den Toyota, der vor uns fährt, schon bald aus den Augen verlieren … Joel, der heute mit uns im MANni fährt, findet es mittlerweile ganz normal, jeden zweiten Tag, abwechselnd mit Elina, in der Mitte des Führerhauses zu thronen und so den Überblick zu haben – er scheint jedoch auch etwas müde und von all den Eindrücken erschöpft zu sein, vermisst seine Freunde und Spielkameraden zu Hause und hört den ganzen Tag seine geliebten und bekannten Chaschperli-Geschichten. In der Folge benimmt er sich am Abend auch so … nicht eben zur Freude seiner Eltern und seiner Schwester, welche zwar mitmacht, aber auch schnell zu viel von seiner (und ihrer) Wildheit hat und weinerlich wird. Auf eine Art begreiflich, sind die vielen Eindrücke auch für sie fast nicht zu verarbeiten …

Die letzten Tage mit der Familie sind so geplant, dass wir nur noch kurze Strecken zu fahren haben und auch für zwei Nächte am selben Ort bleiben. Irene und Dieter haben uns etwas südlich von Windhoek eine Farm empfohlen, wo Pferde gehalten werden und wo die Kinder Ponyreiten können. Und so stehen wir am drittletzten Tag auf dem schön angelegten und gelegenen Camp der Farm Claratal mit Blick über die Weite des Hochlands. Paviane, Pferde, ein mächtiger Bulle, und, zum ersten Mal, Erdmännchen können wir von hier aus beobachten . Ein wirklich schöner und empfehlenswerter Platz .

Sabrina hat mit Annette abgemacht, dass sie am Morgen mit den Kindern beim Farmhaus vorbeikommt und die Kinder eine Runde reiten dürfen. Fröhlich marschieren die drei davon. Nach einiger Zeit kommt Joel ganz alleine zurück und erzählt, dass er auf einem Pferd reiten durfte und Elina auf dem kleinen Pony . Schön, aber warum ist er alleine zurückgekommen und wo sind Sabrina und Elina? Schon bald wird unsere Frage beantwortet – nicht von Joel, sondern von Weinen und Gejammer, welches näher kommt … was auch immer der Auslöser war, für Elina scheint das Fass der Eindrücke überlaufen zu sein …

Wir haben noch 2,5 kg Giraffenfilet, welches ich vor wenigen Tagen aufgetaut und mariniert habe … und von dem muss wenigstens ein Teil nun auf den Grill! Da (oder gerade weil) sich der Grillrost etwas zu hoch über der Glut befindet wird das Fleisch nicht heiss gebraten, sondern eher mit Niedergartemperatur gegrillt und schmeckt hervorragend – zart, saftig und sehr schmackhaft ! Armin und ich können uns nun darauf freuen, auch den Rest in den nächsten Tagen auf den Grill zu legen …

Die letzte Nacht mit der Familie verbringen wir auf dem Urban Camp in Windhoek – hier können Sabrina und Martin am Nachmittag alles aussortieren und einpacken, wir können im Restaurant essen und müssen uns nicht um den kleinen Tisch im MANni quetschen, denn heute regnet es wieder in Strömen … zum Glück bleibt es in der Nacht dann trocken. Und am nächsten Morgen haben wir von hier aus keinen allzu weiten Weg zurück zum Flughafen – der Flug geht schon kurz nach 10:00 Uhr und das Gepäck muss vorher noch aufgegeben werden. So heisst es am 08. Januar 2021 früh aufstehen und ohne Frühstück den Weg unter die Räder nehmen. Etwas traurig bin ich schon – diese beiden Wochen sind so schnell vorbeigeflogen und es wird wieder lange dauern, bis wir die beiden Kinder wiedersehen …

Als wir am Flughafen ankommen, hat es noch freie Parkplätze, es ist noch ruhig und nur wenige Passagiere stehen an den Gepäckschaltern an – schon kurze Zeit später hat sich das geändert und die Schlange der Abreisewilligen zieht sich bis vor das Gebäude … Es ist zwar noch früh, aber doch schon recht heiss und auch das Gepäcktragen macht warm – Sabrina und Martin sind nicht die Einzigen, welche beim «Fieberscan» durchfallen … schnell das Gesicht mit Wasser abkühlen – et voila, nun stimmt alles !

Abschied nehmen ist immer schwer und mir fällt es heute besonders schwer. Die beiden Wochen mit euch haben wir in vollen Zügen genossen, es war schön, euch hier bei uns zu haben und wir hoffen, ihr habt das Wenige, was ihr von diesem grossen, schönen Land gesehen habt und wir euch zeigen durften, ebenfalls genossen und die kurze Zeit mit fast keinen coronabedingten Einschränkungen hat euch gutgetan. Guten Flug und einen guten Wiederstart ins «normale» Leben – ich vermisse euch jetzt schon … der Abend im Urban Camp, nur wir beide, ist denn auch ungewöhnlich still …

Unsere Aufenthaltsbewilligung für Namibia läuft in fünf Tagen ab und wir haben uns bis jetzt nicht wirklich um eine Verlängerung bemüht – jetzt aber, wo die Grenzen in die meisten Nachbarstaaten zugehen oder schon zu sind und Südafrika mit einer Virusmutation auftrumpft, wird das Anliegen aktuell. Aber heute ist Freitag, da macht das auch keinen Sinn mehr. Bernhard hat uns einen Agenten empfohlen, der wird sich jedoch am Montag um unser Anliegen kümmern … und so bleiben wir also für die nächsten Tage hier im Urban Camp, denn bevor wir die Verlängerung in der Tasche respektive im Pass haben, können wir nicht aus Windhoek weg. Ausserdem müssen wir auch die Road Tax neu lösen, auch diese läuft ab …

Am Samstagmorgen habe ich eine WhatsApp Nachricht von Martin auf dem Handy – sie sind gestern Abend spät gut zu Hause angekommen !

Bis am Mittwoch bleiben wir im Urban Camp stehen. Am Sonntag kommt Detlef auch noch hierhin, nachdem er Chris, welche zurück nach Deutschland fliegt, auf den Flughafen gebracht hat. Ich mache wieder einmal eine Grosswäsche – wobei ich immer einen Tag abpassen muss, an dem es möglichst bis zum Nachmittag nicht regnet, damit auch alles trocken wird … apropos Regen – jeden Tag, mal früher, mal später, prasselt ein heftiger Gewitterregen auf das Camp nieder, so dass manchmal der ganze Platz unter Wasser steht und wir uns einen «Inselweg» zwischen den Pfützen zum MANni suchen müssen …

Am Montag geben wir die Antragsformulare sowie unsere Pässe dem Agenten mit und schon am Dienstagnachmittag erhalten wir die Ausweise wieder zurück. Beantragt haben wir eine Verlängerung bis Mitte April – gespannt öffnen wir die Pässe … wir dürfen nun bis Ende Februar im Land bleiben. Da unsere Begründung für einen weiteren Verbleib nicht eben gut war, sind es erst mal «nur» sechs Wochen. Aber wir haben die Aussicht, dann doch noch bis Ende April verlängern zu können, mit einem plausiblen Grund … wir werden uns bis dann endgültig entscheiden müssen, wie es weitergehen soll.

Detlef muss seien MAN für einen Umbau nach Swakopmund bringen und da das Wetter an der Küste schöner ist als hier, beschliessen wir, ihn zu begleiten. Es ist zwar ein Umweg, aber er möchte über Omaruru fahren und dort bei Kallie beim Haus Vogelsang stehen. Wir sind dabei ! Unterwegs staunen wir über das satte Grün der Wiesen und Bäume. Dieses Land, welches wir bis jetzt nur trocken und staubig erlebt haben, präsentiert sich nun so ganz anders – schön ! Da es jedoch hier oft sehr lokal regnet, ist es in einigen Gegenden, welche wir durchfahren, auch wieder trocken und kahl.

Kallie begrüsst uns herzlich und holt am Abend für uns alle Pizza bei der Tankstelle … auch hier müssen wir nicht lange warten und es beginnt zu tröpfeln, immer mehr und mehr … wie lange wird uns der Regen denn noch verfolgen ? Es wird trotzdem ein gemütlicher Abend und wir stellen Kallie noch unseren selbsterdachten, aus nur zwei Zutaten bestehenden und von Detlef «Crazy Kudu» getauften Drink vor – was drin ist verraten wir hier nicht .

Als wir am Morgen des 14. Januar von unserem erhöhten Haus aus über die Mauer schauen sehen wir – der Trockenfluss, der Oamruru, durch den wir gestern noch gefahren sind, ist abgekommen, Wasser fliesst! Und wie wir gehört haben, ist dieser Fluss nicht der Einzige – vor Allem im Süden hat es viel und zum Teil heftig geregnet, so dass Strassen überschwemmt und auch beschädigt wurden, viele Flüsse Wasser führen, Staudämme an ihre Füllgrenze kommen und gezielt abgelassen werden, das «trockene Herz» des Sossusvlei unter Wasser steht (was nur alle 10 bis 20 Jahre der Fall ist) und der Tsauchab, welcher durch den Sesriem Canyon fliesst und im vorher genannten Sossusvlei versickert, immer noch Wasser führt …

Nach einem weiteren gemütlichen Abend bei und mit Kallie verabschieden wir uns am nächsten Morgen von ihm und seinen drei Hunden. Wir schlagen die Pad durch die Erongo Berge ein, Detlef voran, wir dahinter. Schon bald stehen wir mitten auf der Piste und steigen aus – der Fahrer eines der wenigen uns entgegenkommendes Auto betätigt heftig die Lichthupe und winkt aus dem Fenster – Martin und Christian von Donkerhuk West! Natürlich gibt es einen netten Schwatz und Detlef, der einige hundert Meter weiter vorne ebenfalls angehalten hat, meldet sich über Funk, was denn los sei, irgendein Problem …?

Und wieder stehen wir, und wieder zusammen mit dem grossen KAT von Frank, beim Tiger Reef in Swakopmund … nette Leute, gutes Essen, schönes und warmes Wetter – was will man mehr?

In den nächsten Tagen lernen wir durch und mit Detlef noch weitere nette Leute, schöne Stellplätze, einzigartige Landschaften und die beste Pizza südlich des Äquators kennen – alles in und um Swakopmund ! Vielen Dank! Trotzdem heisst es am Dienstag dann … auf Wiedersehen Detlef, vielleicht bis bald? Mach’s gut und bleib gesund!

Uns zieht es nach Süden, dorthin, wo sich dank dem Regen vieles verändert haben dürfte. Auf dem Weg nach Süden liegt auch Wavis Bay, die Hafenstadt Namibias, an der wir bis jetzt immer vorbeigefahren sind … nicht so heute. Viel gibt die Stadt ja nicht her und der Ausflug auf die Meerseite der Lagune ist zwar schön mit all den Flamingos und den tiefroten Salzgewinnungsbecken, haut uns aber nicht aus den Sandalen … gemütlich und nett ist hingegen die sehr kleine Waterfront, wo wir uns dann am Abend auch vorzügliches Meeresgetier einverleiben … und auf dem nahegelegenen Parkplatz des Tennisclubs stehen wir nach der Sperrstunde um 21:00 Uhr allein und umgeben von absoluter  Ruhe … kein Mensch unterwegs, kein Auto, das vorbeifährt – hier scheint man sich nach den beiden kompletten Lockdowns an die strengen Regeln zu halten.

Wir haben ein Permit für den Namib-Naukluft-Park sowie für den Dorob NP in der Tasche und so dürfen wir dem Flusslauf des Kuiseb durch die Namib Wüste folgen. Hier ist es wieder trocken, so wie wir das kennen. Schön ist die Landschaft und schon bald leuchten uns die roten Dünen in der Ferne entgegen. Nach Gobabeb, einer Forschungsstation am Kuiseb, nehmen wir die gerade Piste nach Mirabib, wo wir wieder eine schöne und ruhige, jedoch windige Nacht unter dem überhängenden Felsen verbringen …

Je weiter wir nach Süden kommen, desto grüner wird es. Es ist faszinierend zu sehen, wie der grüne Schimmer über der Landschaft immer kräftiger wird, die Akazien, Kameldornbäume und all die anderen Bäume und Sträucher ihr sattgrünes Kleid zur Schau stellen, manche gar mit Blüten überzogen sind . Ganz speziell sehen die roten Dünen bei Sesriem und im Sossusvlei mit dem sie überziehenden Hauch der Kontrastfarbe aus – wir staunen und geniessen. Leider begleitet uns weiterhin ein unangenehmer Wind nach Süden, welcher viel Staub aufwirbelt und die Sicht in die Ferne trübt.

Dieses Mal stehen wir nicht auf dem staatlichen Camp innerhalb des Parks und dürfen deshalb «erst» um 06:15 Uhr hineinfahren – früh genug für uns! Auf den 65 km ins Dünenmeer hinein sehen wir viele Oryxe, Springböcke, Strausse und eine braune Hyäne. Auch die Tiere nutzen die Zeit, in der sie genügend Futter und Wasser finden. Wieder müssen wir MANni auf dem ersten Parkplatz stehen lassen und den Shuttle zum Dead Vlei nehmen. Auch hier hat sich das Bild etwas geändert, eine recht hohe Düne muss überwunden werden, bevor das Vlei sichtbar wird. Schön ist es hier und einzigartig, wie die toten Bäume ihre Stämme und Äste nach oben strecken und mit den roten Dünen im Hintergrund ein äussert fotogenes Bild abgeben. Aber es wird auch heiss und so sind wir schon vor der mit dem Fahrer vereinbarten Zeit wieder beim Parkplatz.

Nach kurzer Fahrt stehen wir am Ufer des Sossusvlei – am Ufer, da die Salztonebene des Vlei immer noch geflutet ist . Das letzte Mal, wo das der Fall war, war 2011! Auch der Sesriem Canyon ist noch mit dem Wasser des Tsauchab gefüllt und erlaubt so keinen Spaziergang durch seine mäandernden Tiefen. Und da der Wind auch heute wieder stark bläst und es ausserdem sehr heiss ist (das Thermometer zeigt 40 Grad!), bleiben wir nicht lange und sind schon kurz nach dem Mittag wieder unterwegs.

Mal grün, mal braun, mal mit gelben Blumen gesprenkelt, dann wieder kahl und trocken präsentiert sich die Umgebung auf unserem weiteren Weg. Wie fast überall im grossen, weiten Süden dieses Landes wird die Pad von endlosen Zäunen eingerahmt – für uns schwierig, hier ein Wildcamp zu finden. Eher erfolgsversprechend sind die kleineren D-Pisten, welche oft in die wilden Berge führen. So werden wir auch an diesem Abend erst fündig, als wir in eine dieser kleinen Pisten einbiegen und ein paar Kilometer weit in die Tiras Berge fahren. Schön, ruhig, kein Mensch zu sehen, nur viele Vögel, welche fröhlich ihr Lied singen …

Lüderitz, windumspielte Kolonialstadt am Atlantik, nördliches Eingangstor zum Diamantensperrgebiet und mit den bisher besten Austern gesegnet, welche wir je genossen haben – wir kommen . Ein kleiner Zwischenstopp in Klein Aus Vista liegt noch drin, wo das warme und windige Wetter die Wäsche innerhalb Rekordzeit trocknen lässt …

Nun, am 25. Januar 2021, stehen wir in einer kleinen, leider nur wenig windgeschützten Bucht gegenüber von Lüderitz, schauen durch die Fenster auf die mit Schaumkrönchen versetzten Atlantikwellen, auf den feinen, hellen Sandstrand, die unzähligen roten, zum Teil riesigen Kompassquallen, welche durch die Strömung und die Wellen an Land gespült werden, auf die vielen Möwen, welche aus den Gestrandeten was auch immer herauspicken, auf die Schakale, welche auf der Suche nach Fressbarem über den Strand laufen …

Die Sonne scheint warm auf meinen Rücken, während ich, vom kühlen Wind geschützt, in der guten Stube sitze und versuche, meine Gedanken zu ordnen und das Erlebte der letzten Wochen in die richtigen Reihenfolge zu bringen und niederzuschreiben …

 

Goodby, rafiki yetu! Kwaheri kwa sasa …

 

Gesamtstrecke: 4478.81 km
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2 Kommentare

  1. Claudia und Helmut Braun Claudia und Helmut Braun
    3. Februar 2021    

    Hallo ihr Zwei, wir beneiden euch und wünschen euch noch eine wunderbare Zeit in Afrika. Liebe Grüße aus Traunstein, Bayern, im Lockdown

    Claudia und Helmut

    • Penny & Armin Penny & Armin
      5. Februar 2021    

      Hallo ihr beiden, wir sind froh, dass wir uns für die Rückkehr nach Namibia entschlossen haben und beneiden niemanden, der die harte Zeit in Europa mitmachen muss. Euch alles Gute und bleibt gesund! LG Penny und Armin

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